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Genau
das werden wir häufig genug gefragt. Ja, warum eigentlich? Haben
wir nicht selbst genügend Tiere in deutschen Tierheimen? Muss man
wirklich noch welche aus dem Ausland holen? Genau das hat mich auch
gewundert, als ich das erste Mal davon hörte, dass Tiere (speziell
Hunde und Katzen) aus den meist südlichen Ländern in unsere
Gefilde gebracht werden. Bis ich den ersten Bericht über
Tierhaltung in Spanien gesehen habe. Nach diesem Bericht habe ich
einiges anders gesehen. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich z.B. gar
nicht, dass es in unseren Lieblingsurlaubsländern keine bzw. kaum
Tierheime gibt. Stattdessen gibt es Tötungsstationen. Hierhin
bringen die Südeuropäer ihre Hunde. Meist zahlen sie
dafür, dass das Tier gleich getötet wird. Bezahlt der
Besitzer nicht für die Tötung, so hat das Tier eine
klitzekleine Chance auf Leben. 21 Tage. Wenn sich bis dahin kein neuer
Besitzer gefunden hat, wird das Tier getötet. Wenn es bis dahin
nicht verhungert oder verdurstet ist oder von den anderen Tieren
totgebissen wurde.
Der
Tierschutz steckt in Südeuropa allgemein noch in den
Kinderschuhen. Wir sind der Meinung, dass wir dort helfen müssen,
da Tierschutz für uns keine Grenzen kennt. Wichtig für uns
ist dabei, dass dort vor Ort Tierschutzarbeit geleistet wir. Sei es
durch Kastrationsaktionen oder Aufklärung bereits in der
Grundschule. Viele Kinder dort wissen nämlich nicht, dass Tiere
Gefühle haben. Dass man nicht mit Welpen Fussball spielt oder
ihnen die Augen aussticht.
Sie
mögen jetzt denken: "Das ist ja alles grausam, aber warum die
Hunde nach Deutschland bringen, das ist doch ein Tropfen auf den
heißen Stein!"
Dazu gibt es eine schöne Geschichte:
Der Seestern
Ein
furchtbarer Sturm kam auf. Der Orkan tobte. Das Meer wurde
aufgewühlt und meterhohe Wellen brachen sich ohrenbetäubend
laut am Strand. Nachdem das Unwetter langsam nachließ, klarte der
Himmel wieder auf. Am Strand lagen aber unzählige von Seesternen,
die von der Strömung an den Strand geworfen waren.
Als
ein alter Mann bei Sonnenuntergang den Strand entlang ging, sah er vor
sich einen jungen Mann, der Seesterne aufhob und ins Meer warf. Nachdem
er ihn schließlich eingeholt hatte, fragte er ihn, warum er denn
das tue. Die Antwort war, dass die gestrandeten Seesterne sterben
würden, wenn sie bis Sonnenaufgang hier liegen blieben.
“Aber
der Strand ist viele, viele Kilometer lang und tausende Seesterne
liegen hier!” erwiderte der Alte. “Was macht es also
für einen Unterschied, wenn Du Dich abmühst?” Der junge
Mann blickte auf den Seestern in seiner Hand und warf ihn in die
rettenden Wellen. Dann meinte er: “Für diesen hier macht es
einen Unterschied !”
Damit
immer genügend Platz für Fund- und/oder Abgabehunde vorhanden
ist, nehmen wir nur in unregelmäßigen Abständen
Hunde aus Spanien auf. U.a. von der Arche Noah Teneriffa.
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